Wie hält es die mächtigste Regierung der Welt mit dem Thema künstliche Intelligenz? Die US Administration veröffentlichte dazu letzte Woche Studien mit bemerkenswerten und selbstkritischen Aussagen, unterstützt sie doch Forschungsvorhaben im Bereich künstlicher Intelligenz aktuell mit jährlich rund $1 Mrd. Demnach erkennt man an, dass die Privatwirtschaft und damit sind zuvorderst die Alphabets, Apples, Facebooks und Teslas gemeint , die Forschungsmittel deutlich effizienter einsetzen. Der auf Startups spezialisierte Datendienstleister CB Insights zählt den Kauf von 140 Startups im Bereich künstlicher Intelligenz durch etablierte Silicon Valley Konzerne seit 2011. Oft steht das Mantra des Valleys „schnell vorwärts und barrieren niederreißen“ im Wiederspruch zur behäbigen Gesetzgebung. Geradezu bemerkenswert erscheinen die Zugeständnisse der Regierung an die Realität nach mehr Flexibilität und schneller Anpassungsfähigkeit, um Innovationen zu beschleunigen. Von grösster Bedeutung seien Transparenzanforderungen hinsichtlich dem Sammeln und Verarbeiten der Daten auf dem die künstliche Intelligenz fußt. Die Regierung malt ein insgesamt rosiges Bild, wonach die künstliche Intelligenz kein Jobkiller sein wird, sondern für mehr Wirtschaftswachstum und bessere Lebensbedingungen sorgen wird. Große Einsatzpotenziale sieht man in der Landwirtschaft, bei der Wettervorhersage oder beim Gütertransport. Auch Barack Obama outet sich in einem aktuellen Gastbeitrag mit dem Valley Magazin Wired als großer Fan von Star Trek und künstlicher Intelligenz. Für ihn sei Star Trek immer ein Vorbild für seine Regierungsarbeit gewesen. Seiner Überzeugung nach braucht es heute große Denker die groß denken. Dazu zählt ohne Frage Tesla und SpaceX Chef Elon Musk und Sam Altman vom führenden Startup Brukasten Y Combinator. Beide engangieren sich in einer gemeinnützigen Initative für künstliche Intelligenz unter dem Namen OpenAI. Sie soll dafür sorgen, dass künstliche Intelligenz allen offen steht und nicht nur von den großen Datensammlern Alphabet und Facebook dominiert wird. Schafft es zukünftig ein reinrassiges KI-Unternehmen an die Börse, dürfen sich Anleger ein eigenes Bild machen!

Nachdruck aus Börse Online